Team, -Gruppen, Einzelsupervision

    Supervision als reflexiver Prozess von Arbeitsbeziehungen stellt nicht nur im Non-Profit-Bereich ein unverzichtbares Instrumentarium zur besseren, differenzierteren Zusammenarbeit dar, sondern ist auch ein wesentlicher Bestandteil psychohygienisch  aktiver Bewältigungsstrategie im Arbeitsbereich. Gerade im Profit-Bereich sind – u. a. bedingt durch Flexibilisierung und Globalisierung von Arbeitsfeldern – zum Erreichen der angestrebten Arbeitsoptimierung und vor allem wegen der damit verbundenen Notwendigkeit, Burn-out-Prozessen entgegenzuwirken, Reflexionsprozesse unabdingbar.

    In der Einzelsupervision wollen Menschen für sich alleine, meist innerhalb einer geringen Stundenanzahl, Entwicklungsprozesse, Konflikte und arbeitsbezogenes Erleben mit Hilfe einer neutralen Person reflektieren.

    In der Supervisionsgruppen finden sich meist Menschen in vergleichbaren Arbeitsprozessen, die gemeinsam über das Erleben des Einzelnen Entwicklungspotenziale mobilisieren möchten und sich anhand dessen Perspektiven gemeinsam erarbeiten (z. B. Lehrer aus verschiedenen Schulen).

    In der Teamsupervision finden sich Teams, die üblicherweise zusammenarbeiten und sich als Ganzes weiterentwickeln möchten. Hierbei kann es sinnvoll sein, nicht nur das Kernteam einzubeziehen, sondern je nach Größe der Gruppe auch die Leitung oder die Sekretärin – bis hin zur Putzfrau und allen anderen, die in den Arbeitsprozess  involviert sind.

    Supervision kann auch prozessorientiert verstanden werden: Menschen, die bestimmte Entscheidungen (z. B. Trennung, Arbeitsplatzwechsel, Kinderwunsch etc.) treffen möchten, bedienen sich hierbei einer begleitenden Reflexion.